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                       Evangelische Kirchengemeinde
           
                Bohnsdorf-Grünau
             

                                                  


  Paul – Gerhardt – Gemeindeheim

Reihersteg 36-38
12526 Berlin

Tel: 030 / 676 10 90

                                                                     Fax: 030 / 67 80 99 55

                Monatsspruch Juni 2018           
          

         
    Vergesst die Gastfreundschaft nicht; Denn durch sie haben einige,
               ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.

            Hebräer 13,2    
            

       
Liebe Gemeinde,             
                
                
       vergesst die Gastfreundschaft nicht! Dabei ist doch " Gastfreundschaft " schon ein altertümliches
               Wort. Aber wir verstehen durchaus, was gemeint ist: Gäste gerne aufzunehmen, sie frei, also
               kostenlos, zu beherbergen, ihnen Gutes tun, ohne Hintergedanken nach einem möglichen Nutzen.
               Und es sind nicht nur die geladenen Gäste, denen es gilt, sondern gerade die, die überraschend,
               vielleicht sogar ungelegen kommen. Leicht fällt das nicht in jedem Fall. Denn die Zeiten sind hektisch
               und durchgeplant. Wer Arbeit hat, mag seine Energie bitte dort einbringen - und erholt sich zu Hause
               für einen neuen intensiven Arbeitstag. Die Zeit, die der Einzelne für sich hat, ist knapp. Für Gäste
               bleibt da nicht viel. Das es eben nicht einfach ist, sagt ja schon unser Monatsspruch. Deshalb
               ermahnt er zur Gastfreundschaft, und auch dazu, die Überraschungsgäste gerne aufzunehmen.
               Gerade sie können Neues bringen. Der Apostel schreibt sogar von Engeln, die manche unerkannt
               aufgenommen haben. Das klingt doch übertrieben. Dabei sind die Engel in der Bibel durchaus nicht
               auffällig. Im Gegenteil, man muss eher aufpassen, dass man sie nicht übersieht: Flügel müssen nicht
               sein, auch kein weißes Gewand, nicht mal eine Harfe, mit der sie sich ausweisen können.
               Sondern Engel sind vielmehr Boten. Boten, die etwas von Gott ausrichten. Und zu Engeln werden
               die Boten durch ihre Botschaft. Damit erinnern sie an Gott und seine Möglichkeiten mit uns.
               Sie bringen oder sagen etwas, was wichtig für uns ist, das Not tut. Ein Engel ist der, der uns auf
               neue Gedanken bringt. Wir müssen es Gott nur zutrauen, dass er mir begegnen will - auch durch
               diesen oder jenen. Dass es Engel waren, die uns begegnet sind, merken wir daran, wenn wir
               neue Möglichkeiten für uns entdeckt haben. " Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein " ,
               heißt es in einem Gedicht von Rudolf Otto Wiemer über die Engel. Der Clou ist doch, dass
               wir einander zu " Engeln " werden, die einander etwas von Gottes Liebe und Größe vermitteln.
               Gott können wir das zutrauen, dass er auch durch Dich und mich sein Reich baut.
               Flügel brauchen wir dafür nicht.

                           
              

                  Ihr Ulrich Kastner